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Lithografie

Der Steindruck ist die grundlegende und meist verbreitete Art des Flachdrucks. Sie steht der Zeichnung auf Papier am nächsten. Das Prinzip der Lithografie beruht in den chemischen Fähigkeiten des feinkörnigen kalzium-karbonathaltigen Steins. Dieser nimmt die Fettigkeit der Zeichnung an. Wenn seine Oberfläche mit Ätzflüssigkeit präpariert ist, kann er diese Eigenschaft dauerhaft bewahren. Wo sich keine Zeichnung befindet, stößt der angefeuchtete Stein die fettige Farbe beim Druck ab, so dass nur die vom Künstler angebrachte Zeichnung Farbe aufnimmt. Diese Technik, von Aloys Senefelder im den neunziger Jahren des 18. Jahrhunderts entdeckt, wurde in Frankreich bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts verwendet. Doch erst ab 1816 konnte sich der Steindruck dank der Druckereien von Charles de Lasteyrie in Paris und von Godefroy Engelmann in Mülhausen und Paris endgültig durchsetzen. Zu den Vätern der künstlerischen Lithografie zählen Géricault, Ingres, Delacroix, Goya und der junge Honoré Daumier.

Inv.Nr. G8513, Cragg Tony, Ohne Titel
Aufl. 71/80, Lithographie auf Büttenpapier, o. D. (ca. 2000)
Stiftung Maria und Gerald Fischer-Colbrie

Tony Cragg

  OHNE TITEL, o. D. (ca.  2000) Lithografie auf Büttenpapier Inv.-Nr.: G 8513 Stiftung Maria und Gerald Fischer-Colbrie In der Lithografie von Tony …

G 1720

Hans Arp

COMPOSITION MIT FÜNF FORMEN, 1964 Farblithografie auf Papier „Die Kunst aber soll zur Geistigkeit, zur Wirklichkeit führen. Diese Wirklichkeit ist weder die …

Egger Lienz

Albin Egger-Lienz

1915, 1915 Lithografie auf Papier, 72 x 90,5 cm „Ich war mit den Standschützen 14 Tage bereits in der Feuerlinie in der …

G 6174

Henri de Toulouse-Lautrec

  Une Spectatrice, 1893 Lithografie auf Papier, 43,5 x 31 cm   Toulouse-Lautrecs Lithografie La Spectatrice führt uns in das Ambiente des …

Daumier Honoré, aus: "Paris - L'Hiver. -

Honoré Daumier

  Paris L’Hiver – Au Bal de l’Opéra, Le Charivari, 14. Jänner 1845 Lithografie auf Zeitungspapier, 36,1 x 25,5 cm (21,9 x …