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Realismus

Der Realismus ist eine Darstellungsweise, die sich gegen idealisierende Tendenzen richtet. Er entwickelte sich zwischen 1830 und 1870 fast überall in Europa und Nordamerika. Nach dem Revolutionsjahr 1848 wurde er von einer Unterströmung zur breiten internationalen Bewegung. Realismus bedeutet eine Verknappung oder sogar Konstruktion von Wirklichkeit mit dem Ziel, die Wahrnehmung von Realität zu vertiefen oder hinter der sichtbaren eine unsichtbare Wirklichkeit zu enthüllen. Viele realistische Künstler befürworteten liberale und demokratische Ideen und wollten ihrer Kunst eine gesellschaftliche Funktion geben. Der Realismus tritt im Verlauf der Kunstgeschichte, v.a. im 20. Jahrhundert, mehrfach auf.

Franz Ringel

  BRUNNENFIGUR, BLAU, o. D. (ca. 1970–1971) Mischtechnik (Grafit, Ölkreiden, Collage) auf Papier, 60,5 x 69,5 cm „Ringels Bilderwelt. Ihr Ansehen bewirkte, …

Alfred Hrdlicka

TRAISKIRCHEN, 1956 Kaltnadelradierung und Ätzung auf Zink WV Nr. 71 53,8 x 76 cm (31,9 x 39,2 cm)  „Aufnahmestopp in Traiskirchen zwingt …

Max Klinger

Frauenakt, 1903 Kohlezeichnung mit Weißhöhungen auf Papier, 68,8 x 41,8 cm Klingers Kohlezeichnung zeigt einen weiblichen Akt in sitzender Pose. Die Körperachse …

Honoré Daumier

  Paris L’Hiver – Au Bal de l’Opéra, Le Charivari, 14. Jänner 1845 Lithografie auf Zeitungspapier, 36,1 x 25,5 cm (21,9 x …