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Neue Sachlichkeit

Von Gustav Hartlaub 1923 geprägter Begriff für eine in Deutschland entwickelte Stilrichtung der 1920er-Jahre. Charakteristisches Anliegen der Künstler der Neuen Sachlichkeit war eine objektive und präzise Wiedergabe der Realität. Die Überschärfe und die starke Betonung der Gegenständlichkeit unter Ausschaltung von Licht und Schatten in vielen Werken lässt oft eine magische Wirkung entstehen (weshalb man die Strömung auch als magischen Realismus bezeichnet hat). Die hochfliegenden expressionistischen Ideale, ihr Erlösungspathos und besonders der überzogene Ich-Kult der expressionistischen Künstler wichen einem prosaischen, oftmals zynischen Blick auf die Wirklichkeit, auf wirtschaftliche Not und soziale Gegensätze, die in Deutschland nach dem Ende des Ersten Weltkriegs herrschten.

Quelle: Der Brockhaus. Kunst, 2., völlig neu bearb. Aufl., hg. v. d. Lexikonredaktion des Verlags F. A. Brockhaus, Mannheim, Leipzig 2001, S. 813ff.

Mag. art.

Silvia Koller

SITZENDES MÄDCHEN,1926 Farbkreide und Kohle auf Papier Ein Mädchen sitzt auf einem Bett, zu Boden blickend. Die Schuhe hat es ausgezogen und …

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Wilhelm Traeger

Bahndamm bei Wels, 1933 Aquarell auf Papier, 20,9 x 27,9 cm Schenkung Gernot Kinz „Kennen Sie eigentlich die Arbeiten von Traeger? Ich …

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Herbert Ploberger

Fünf Figuren zu „Florian Geyer“, 1933 Deckfarben auf Papier, 27,8 x 38,2 cm Die Deckfarbenzeichnung zeigt fünf Figuren, die sich aneinander festhalten. …

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Albert Birkle

Straßenszene am Abend, 1924 Kohle auf Papier, 57,5 x 45 cm, Stiftung Dr. Hellmut und Norli Czerny Ein Abend im Berliner Stadtpark …

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Albin Egger-Lienz

1915, 1915 Lithografie auf Papier, 72 x 90,5 cm „Ich war mit den Standschützen 14 Tage bereits in der Feuerlinie in der …