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Dadaismus

„Dada: 1916 in Zürich entstandenes Zufallswort, im Kontext des von Balla, Tzara u.a. gegründeten Cabaret Voltaire. ‚Nom de guerre‘ einer internationalen künstlerischen Revoltebewegung, die, geschockt durch den Weltkrieg, den Rationalismus und die Kultur des 19. Jh. und der bisherigen Kunst in Frage stellte. Vorstufen ab 1914 (Zürich, New York), seit 1917 rasch verbreitet durch regen Austausch unter den wichtigsten Zentren: Zürich (1914-18), New York (1915-21), Barcelona (1916-20), Berlin (1917-22), Köln (1919-22), Paris (1917-22). Trotz gemeinsamer Verweigerungshaltung ergaben sich unterschiedliche Strategien und Haltungen: Thematisierten in New York Marcel Duchamp und Man Ray mit Readymade, Objekt und Fotografie bzw. Picabia mit Werken, die die Mechanisierung der Kunst-Welt betonten, die Krise des Mimetischen, so äußerte sich in Zürich die Ablehnung ästhetischer Regeln, den Zufall nutzend, in simultaner Klangassoziation von Lautgedicht und Geräuschkonzert auf Soiréen bzw. in den montierten Holzreliefs Arps. Tzara und Picabia regten Dada Paris an, aus dem der Surrealismus um Breton hervorging. […]“ .

Quelle: Prestel-Lexikon. Kunst und Künstler im 20. Jahrhundert, München – London – New York 1999, S. 89.

G 1720

Hans Arp

COMPOSITION MIT FÜNF FORMEN, 1964 Farblithografie auf Papier „Die Kunst aber soll zur Geistigkeit, zur Wirklichkeit führen. Diese Wirklichkeit ist weder die …